Artikel der Marke Smith & Cross

Die Marke Smith & Cross führt ihren Ursprung auf einen von Englands ältesten Herstellern von Zucker und Spirituosen zurück. Ihre Geschichte beginnt 1788 mit einer Zuckerraffinerie, die sich in der Thames Street Nr. 203 nahe der London Docks befand. Mit ihren ausgedehnten unterirdischen Lagerhallen an der Themse wurden das Unternehmen und seine Partner im Laufe der Jahre bekannte Händler für jamaikanischen Rum.

Smith & Cross sind die Nachfolger von Smith & Tyers und White Cross, die zuvor viele Generationen lang Seite an Seite in den Räumen der heutigen Hayman Distillers tätig waren.

Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde jamaikanischer Rum wegen seines tiefen, vollen Geschmacks und seiner angenehmen Aromen geschätzt. Damals wurde Rum in drei verschiedene Kategorien eingeteilt: „Local Trade Quality“ (Rum für den lokalen Markt), „Export Trade Quality“ (zum Verschneiden geeigneter Rum mit hohem Esteranteil für den deutschen Markt) und „Home Trade Quality“ für Großbritannien (und die USA). Mitte des 20. Jahrhunderts erschienen die geläufigeren „Common-Clean“-Sorten, die es auch heute zu kaufen gibt und die leichter bzw. süßer sind. Diese wurden mit dem in den späten 50er Jahren eingeführten Column-Still-Verfahren hergestellt.

Der körperreichere Wedderburn-Typ und der mittelstarke Plummer-Typ entstammten einer Kombination aus den Melassen, den Skimmings, d.h. dem Schaum, der sich bei der Zuckerherstellung bildet, Zuckerrohrsaft und Sirupüberresten der Zuckerproduktion sowie dem Dunder, d.h. den alkoholfreien Rückständen der vorhergehenden Destillation. Für den Fermentationsprozess werden einer jamaikanischen Tradition zufolge regionale Wildhefen verwendet, die maßgeblich zu dem besonderen Körper und Geschmack beitragen sollen. So entsteht ein Rum mit überwältigendem und lokalem Charakter.

Die British Royal Navy forderte traditionsgemäß einen Alkoholgehalt von 57%. Ab diesem Wert war mit Spirituosen befeuchtetes Schießpulver noch zündfähig. Zudem konnte die Ware bei dieser Konzentration gut über die Weltmeere zu den Partnern transportiert werden. Navy Strength ist nicht mit Navy Rum zu verwechseln, der mehr als 200 Jahre lang die tägliche Ration Rum in der British Royal Navy darstellte und traditionell aus Sorten bestand, die vor allem aus Guyana, aber auch aus Jamaika und Barbados stammten.

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